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Aktion kritischer Schüler_innen

Gruppenfoto vom AKKO - Aktivist_innenkongress - 2010

Bildbeschreibung: Aktivisten- und Aktivistinnenkongress
Gruppenfoto vom AKKO - Aktivist_innenkongress - 2010

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1. Dec 2011| Aufklärung bleibt Trumph

Auch am diesjährigen Weltaidstag ist man sich einig - Aufklärung und Verhütung bleiben die besten Mittel zur Prävention von HIV/Aids

Der 1. Dezember wird international als Weltaidstag begangen und dafür genützt auf die Problematik von HIV/Aids aufmerksam zu machen. Weltweit sind 36,1 Millionen Menschen mit dem HI Virus infiziert und jährlich kommen fünf Millionen Neuinfektionen dazu. Vorallem in den Osteuropäischen Ländern ist ein dramatischer Anstieg der HIV Infektionen zu beobachten. Der nach wie vor am weitesten verbreitete Weg der Ansteckung führt über Infektionen mit unreinem Drogenbesteck.

In Österreich besteht die Möglichkeit in zahlreichen Nadeltauschprogrammen das Ansteckungsrisiko zu minimieren. So sind in Österreich nur 4% der Menschen mit Drogenabhängigkeit infiziert, in der Ukraine ist dieser Prozentsatz um ein vielfaches höher (33,3%). Patient_innen, die mit dem HI Virus infiziert sind oder bei denen die Krankheit Aids bereits ausgebrochen ist, stehen in Österreich gut entwickelte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, sodass Aids mittlerweile zu einer "chronischen" Krankheit geworden ist, die eine_n jedoch lebenslang begleitet und zahlreiche Kontrollen sowie verschriebene Medikamente mit sich bringt. Dies dürfte ein Mitgrund für den Umstand sein, dass das Thema Verhütung wieder vermehrt vernachlässigt wird. Gerade hier warnen Aidshilfe Organisationen vor der Problematik der potenziellen Neuinfektion durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, neben Drogenkonsum die häufigste Ansteckungsart. Hier muss auch in der Schule wieder verstärkt Aufklärungsarbeit passieren. Neben Informationen über die Ansteckunspotenziale muss vor allem den herrschenden Ressentiments gegenüber Menschen, die mit dem HI Virus infiziert sind oder bei denen die Krankheit bereits ausgebrochen ist entgegen gewirkt werden. "Soziales Aids" bezeichnet gängige Vorurteile in der Gesellschaft, wie etwa die Verweigerung des Händeschüttelns oder Schwierigkeiten eine_n Zahnärzt_in zu finden. Auch hier kann und muss Schule einen Beitrag leisten.

Informationen zum Thema:

Aidsstatistik Österreich (30.11.2011)

Gesundheitsportal Österreich: HIV/Aids

Liste empholener HIV Screening Stellen

Gesundheitsministerium

Aidshilfe

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MAIL: schulrecht@aks.at

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