Anti-Rassismus
Rassismus ist ein alltägliches Thema. Egal wo und wann Rassismus ist seit Jahrhunderten aktuell. Doch warum ist das so? Wodurch entsteht Fremdenfeindlichkeit und warum wird sie vonseiten der Gesellschaft geduldet? Regelmäßig werden wir mit Rassismus konfrontiert, sei es nun eine beleidigende Bemerkung in der Straßenbahn, eine diskriminierende Anzeige in der Zeitung oder sogar gewalttätige Übergriffe, die wir beim Fortgehen beobachten.
Alltagsrassismus & Vorurteile
Vorurteile sind der Grundstein für Rassismus. Falsche Tatsachen werden durch die Gesellschaft transportiert und führen dazu, dass diese fälschlicherweise häufig als wahr angesehen werden. Vorurteile werden oft ungeprüft übernommen und im Alltag gegen bestimmte Gesellschaftsgruppen verwendet, dass viele Vorurteile jedoch einfach nicht der Wahrheit entsprechen ist vielen nicht bewusst. Jedoch jedeR hat, negative sowie positive Vorurteile. Positive Vorurteile richten keinen Schaden an. Glaubt beispielsweise jemand, dass alle Italiener gute Köche sind, so ist das zwar eine falsche Annahme, diskriminiert jedoch niemanden. Vorurteile sind vorschnelle, meist auf ein ganzes Volk oder eine bestimmte Gruppe umgelegte Urteile. Werden Vorurteile von einem Großteil der Bevölkerung vertreten, so richten sie Schaden an und bilden einen idealen
Rassismus & Schule
„An unserer Schule gibt’s doch keinen Rassismus”
So denken viele. Leider ist es noch immer nicht Realität. Rassismus und Diskriminierung sind allgemeine gesellschaftliche Probleme und somit auch in der Schule als Teil der Gesellschaft allgegenwärtig. Noch immer sind Minderheiten in unserem Schulsystem benachteiligt. Angefangen von Sprachbarrieren bis hin zu systematischer Diskriminierung.
Cross the borders
Chancengleichheit ist unserem Schulsystem leider nicht wirklich gegeben, das System kann als selektiv bezeichnet werden und zwar deshalb, weil Kinder aus besseren Verhältnissen, bessere Chancen auf gute Bildung haben, als Kinder aus eher ärmeren sozialen Schichten und dazu gehören leider oft auch MigrantInnen. Dass Kinder von AkademikerInnen eine bessere Bildung erhalten und Kinder von ArbeiterInnen eine weniger Gute, wird auch von Studien belegt. Hier trägt auch die frühe Trennung in Hauptschule und Gymansium einen wesentliche Teil dazu bei. Denn dieser Schritt trägt in Österreich viel zum späteren Lebensweg bei.









